Kindergeschichten

Geschichten sind ein Fenster zur Welt. Wenn wir eine Geschichte lesen, vollziehen wir sie nach. Das ist ein Erleben, manchmal fast so stark wie in der wirklichen Welt. An Erfahrungen lernen wir am meisten. Geschichten können Erfahrungen sein.

Viele Geschichten sind einfach zu verstehen, andere nicht, jedenfalls nicht alles davon. Fast alle der beliebtesten Märchen etwa sind vieldeutig. Was verstanden wird, wird meist auch bald vergessen. Es sind eher die nicht ganz rational auflösbaren Geschichten, die eine besondere Anziehungskraft haben und eine tiefe Auseinandersetzung anstoßen können.

Geschichten beschäftigen sich mit uns und unserer Welt. Manchmal unterhalten sie vielleicht nur, manchmal reizen sie zu Zustimmung oder Widerspruch, manchmal, vielleicht ganz unverhofft, können sie eine Beschäftigung anstoßen, die über das hinausgeht, das in der Geschichte selbst steht. Eine Beschäftigung über das, was wichtig ist.

Geschichten verändern so unser Denken und unsere Gefühle. Das klingt zwiespältig, denn Veränderung ist zum Guten und zum Schlechten hin möglich. Aber da Geschichten viel vom Spiel an sich haben, machen selbst etwa traurige Geschichten nicht unbedingt traurig, sondern können im Gegenteil Trauer bewältigen helfen. Geschichten sind so oft eine Art stellvertretendes Handeln – ohne die Unwägbarkeiten, die Handeln in der Realität haben kann.

Von dieser Seite aus sind einige Geschichten für Kinder frei lesbar. Die meisten stammen aus Büchern des Autors, manche sind noch unveröffentlicht. Hier nicht aufgeführt sind Fantasiereisen, Entspannungsgeschichten oder Gutenachtgeschichten mit Entspannungsteil, diese finden sich in anderen Abteilungen unserer Präsenz.

Hier nun also einige Geschichten.

Wünschelrute – zum Thema Traurigkeit
Die Versammlung der Jungdrachen – lustige Geschichte zum Thema Mut
Geschichte von den zwölf Küken – zum Thema Streit, Hass und unser wahres Gesicht

Viel Freude mit den Geschichten wünscht ihr Autor

Volker Friebel